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Earthbeat Foundation
Für einen gerechten Goldsektor

Die Goldindustrie neu gestalten

Obwohl der handwerkliche Kleinbergbau lediglich bis zu 25 Prozent des weltweiten Goldbedarfs deckt, stehen rund 100 Millionen Menschen in Abhängigkeit von ihm. Die Earthbeat Foundation erschließt seit 2012 tragfähige alternative Einkommensquellen, die Mensch und Umwelt gleichermaßen zugutekommen.
Gestalten Sie diesen Wandel mit uns!

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Für einen gerechten Goldsektor

Die Goldindustrie neu gestalten

Obwohl der handwerkliche Kleinbergbau lediglich bis zu 25 Prozent des weltweiten Goldbedarfs deckt, stehen rund 100 Millionen Menschen in Abhängigkeit von ihm. Die Earthbeat Foundation erschließt seit 2012 tragfähige alternative Einkommensquellen, die Mensch und Umwelt gleichermaßen zugutekommen.
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Für einen gerechten Goldsektor

Die Goldindustrie neu gestalten

Obwohl der handwerkliche Kleinbergbau lediglich bis zu 25 Prozent des weltweiten Goldbedarfs deckt, stehen rund 100 Millionen Menschen in Abhängigkeit von ihm. Die Earthbeat Foundation erschließt seit 2012 tragfähige alternative Einkommensquellen, die Mensch und Umwelt gleichermaßen zugutekommen.
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10 Jahre Earthbeat Foundation

Was wir bereits erreicht haben

3

aktive Goldminen geschlossen

4

Jahre Awareness Raising durch den World Gold Day

150+

Minenarbeiter*innen neue Einkommensmöglichkeiten geschaffen

90+

Individuen ermöglicht, an Trainings für Bienenzucht teilzunehmen

10

Kilo Honig geerntet

5

Hektar Land wiederhergestellt

Earthbeat Foundation

Die Realität hinter dem Rohstoff

Gold zählt zu den begehrtesten und wertvollsten Rohstoffen der Welt und zugleich zu den umstrittensten. Weltweit sind mehr als 40 Millionen Menschen direkt im artisanalen und Kleinbergbau beschäftigt, darunter viele Frauen und schätzungsweise eine Million Kinder, für die moderne Sklaverei, Ausbeutung, Korruption und toxische Substanzen wie Quecksilber zum Alltag gehören.

Strukturelle Einordnung: Die Länder mit den größten Rohstoffvorkommen der Welt zählen paradoxerweise häufig zu den ärmsten, ein Phänomen, das die Entwicklungsökonomie als Ressourcenfluch bezeichnet und das maßgeblich auf koloniale Handelsstrukturen zurückgeht. Ein globaler Markt, der Rohgold weit unter seinem intrinsischen Wert abschöpft, zementiert diese Abhängigkeit, während der überwiegend illegale Goldabbau bewaffnete Konflikte finanziert, Lebensräume zerstört und substanziell zur Erderwärmung beiträgt. Diese Ungerechtigkeit anzuerkennen und aktiv zu adressieren, verstehen wir nicht als karitativen Akt, sondern als Beitrag zu einem gerechteren globalen Wirtschaftssystem.

Goldabbau: Die harten Fakten

Wieso wir alle gemeinsam handeln müssen

Handwerkliche Goldgräber

Rund 90 % der Arbeitskräfte in der Goldgewinnung arbeiten handwerklich – unter prekären Bedingungen. Sie produzieren jährlich 300–500 Tonnen Gold, was 15–25 % des weltweiten Bedarfs deckt. Doch Arbeitssicherheit ist oft mangelhaft bis katastrophal.

Millionen Menschen betroffen

Etwa 30 Millionen Menschen sind direkt und 100 Millionen indirekt im Goldbergbau tätig. Moderne Sklaverei, Ausbeutung und Korruption sind an der Tagesordnung. Zudem verursachen Quecksilber und andere giftige Stoffe massive Umweltschäden, während die Rohstoffausbeutung rasant voranschreitet.

Afrikas Kleinbergbau – harte Realität

Armut, Konflikte und Wirtschaftskrisen treiben immer mehr Menschen in den Kleinbergbau. Besonders betroffen: Kinder, die unter schlechten Bedingungen arbeiten. Hinzu kommen fehlende Hygiene, medizinische Versorgung, Drogenmissbrauch, Alkoholismus und schwere Krankheiten.

Woran wir arbeiten

Vor Ort in Busia verfolgen wir mehrere ineinandergreifende Ziele: Im Zentrum steht die Schaffung gleichberechtigter Arbeitsverhältnisse für Frauen, verbunden mit dem Aufbau eigener, wirtschaftlich tragfähiger Gewerbe. Hochwertige Produkte wie Honig, sowie der Zugang zu nationalen und internationalen Märkten eröffnen neue Erwerbsperspektiven, ergänzt durch Mikrokredite, die den unabhängigen Aufbau alternativer Einkommensquellen finanziell absichern. Gleichzeitig wirkt gezielte Bildungsarbeit bestehenden Abhängigkeiten entgegen, während wir die durch Goldabbau und Rodung geschädigten Ökosysteme regenerieren und dem lokalen Bienensterben aktiv entgegentreten.

Hier Projekte aktiv mitgestalten

Heartbeat Uganda

Der „Honey Hub" bildet das operative Zentrum unseres Engagements in Busia: Hier durchlaufen Teilnehmende ein strukturiertes Ausbildungsprogramm, das handwerkliche Fertigkeiten der Imkerei mit gezielter Finanzbildung verknüpft, von der Bienenpflege über die Honigverarbeitung bis zur eigenständigen Vermarktung. Auch Kinder und Jugendliche werden aktiv eingebunden. Mit eigenen Bienenstöcken erwirtschaften sie ein Einkommen, das direkt ihre Schulausbildung finanziert, und durchbrechen damit frühzeitig den Kreislauf intergenerationaler Armut. So entsteht aus einem einzelnen Ausbildungszentrum eine tragfähige lokale Infrastruktur, die weit über die Imkerei selbst hinauswirkt.

Unsere Supporter:innen

Earthbeat Foundation
Worte, die Wandel finanzieren

Wie viele leben kostet ein Karat?

In "Wie viele Leben kostet ein Karat" verbindet Guya Merkle, Gründerin der Earthbeat Foundation, persönliche Erfahrung mit einer fundierten Auseinandersetzung mit den strukturellen Herausforderungen der Goldindustrie. Mit jedem Kauf über folgenden Link spendet sie ihre Autorinnenmarge vollständig an die Earthbeat Foundation und die Projekte vor Ort.

Hier bestellen

Spenden und Partnerschaften

Partnerschaften

Ob als Unternehmen, Institution oder Einzelperson: Wir laden Sie ein, gemeinsam tragfähige, nachhaltige Einkommensalternativen für Gemeinden in Goldabbauregionen wie Busia, Uganda zu erschließen. Für Unternehmen und Industrie reicht unsere Zusammenarbeit von Projektpartnerschaften bis zur Beratung beim Bezug von Gold aus ethisch verantwortungsvoll operierenden Quellen.

Hier Partner:in werden

Spenden per PayPal

Jede Spende fließt direkt in unsere Projekte vor Ort, etwa in den Aufbau neuer Erwerbsalternativen in Busia, Uganda. Für Rückfragen erreichen Sie uns gerne direkt unter connect@earthbeatfoundation.org. 

Auf Wunsch stellen wir Ihnen selbstverständlich eine Spendenquittung aus.

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